„Oma ist krank.“ „Opa muss ins Krankenhaus“ „Die altgewordene Tante ist nicht gut zurecht. Es geht ihr schlecht.“ „Unser Nachbar hat eine schwere Diagnose gestellt bekommen.“ „Der Freund hat mächtig abgebaut! Man muss sich um ihn kümmern.“
So oder so ähnlich hört man immer wieder.
„Ist einer von euch bedrückt? Dann soll er beten. Ist jemand guten Mutes? Dann soll er ein Loblied singen. Ist einer unter euch krank, dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben.“ (Jak 5, 13-15)
Diese Aussage aus dem Brief des Apostels Jakobus über das vertrauensvolle Gebet und die Salbung eines Kranken ist die biblische Grundlage für das Sakrament der Krankensalbung. Früher wurde dieses Sakrament kurz vor dem Tod eines Menschen gespendet und wurde deshalb „Letzte Ölung“ genannt. Viele Menschen scheuen sich deshalb noch heute davor, es zu empfangen. Aber es ist das Sakrament, in dem Christus uns begegnet als der, der sich den Kranken zuwendet, der sie aufrichten, ihnen Stärke und Hoffnung geben will. Bei der Krankensalbung beten wir um Kraft für Seele und Leib für alle, die unter den Gebrechen des Alters oder einer Krankheit leiden. Sie bedeutet Stärkung im Glauben und in der Hoffnung. Wir können sie immer wieder empfangen und uns so vom Heiligen Geist auf unsere Zukunft bei Gott vorbereiten lassen. Es ist das Sakrament unserer Kirche, das den Kranken neue Kraft schenkt, sie aufrichtet oder sie auch ermutigt, ihre Krankheit anzunehmen und zu tragen.
Oft kann man erleben, dass ein kranker Mensch nach dem Empfang der Krankensalbung ganz gelassen und ruhig, gestärkt auf seine Krankheit schaut.
Kontakt
Wenn Sie oder ein Angehöriger das Sakrament der Krankensalbung wünschen, wenden Sie sich bitte an einen der Priester [Link zu Seelsorgeteam]
