Am 2. Januar 2026 verstarb Pfarrer em. Gerhard Kaußen im Alter von 85 Jahren in Haltern.
Als Priester und Seelsorger hat er seinen Glauben mit vielen Menschen geteilt und sie im Vertrauen auf die Gegenwart Gottes in unserer Welt gestärkt. Er hat auf besondere Weise Spuren in der Glaubensgeschichte vieler Christen hinterlassen. Sein musikalisches Talent und sein westfälischer Humor haben vielen Menschen in unterschiedlichen Lebenssituation Halt und Kraft gegeben. Sein Leitspruch war stets: „Priester sein, aus den Menschen - für die Menschen."
Die öffentliche Aufbahrung ist am 9. Januar 2026 von 14 bis 17 Uhr in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Bottrop-Feldhausen. Im Anschluss daran - um 17 Uhr - wird die Totenvesper gebetet. Das Requiem für Pfarrer em. Gerhard Kaußen findet statt am Samstag, 10. Januar, um 11 Uhr in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Bottrop-Feldhausen. Anschließend erfolgt die Beisetzung auf dem dortigen Friedhof.
Alle, die den Verstorbenen gekannt haben, sind zum Requiem und zur Beisetzung eingeladen. Chorkleidung ist erwünscht.
Gerhard Kaußen wurde am 7. Januar 1940 in Herne geboren. Die Priesterweihe empfing er am 9. April 1967 in Münster.
Nach seiner Priesterweihe war er als Präfekt und Lehrer in Münster-Hiltrup tätig. Von Oktober 1970 bis 1972 übernahm er die Subsidiarsstelle in Drensteinfurt-Rinkerorde St. Pankratius. Danach wechselte er als Kaplan an die Klosterkirche in Oberhausen. Im Jahr 1983 erfolgte die Ernennung zum Pfarrverwalter in Bottrop-Kirchhellen-Feldhausen St. Mariä Himmelfahrt, nach vier Jahren übernahm er die dortige Pfarrstelle. Im Jahr 1986 wurde er in das Bistum Münster inkardiniert. 2007 wurde er Pfarrer im Priesterteam in der durch Zusammenlegung neu entstandenen Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer in Bottrop.
Nach seiner Emeritierung im Jahr 2014 wirkte er in Dorsten und in Marl-Polsum, er feierte viele Gottesdienste im Marien-Hospital Marl. Während dessen blieb aber weiterhin mit Bottrop-Feldhausen verbunden und unterstützte die Seelsorge vor Ort im Rahmen seiner Möglichkeiten.
Wir sind dankbar für seinen Einsatz in unserer Pfarrei und werden - wie schon in den Gottesdiensten am vergangenen Sonntag - für ihn beten und für ihn die Auferstehung von den Toten erhoffen
